Allgemeine Geschäftsbedingungen
SAISPACE Laufcoaching — Stand: Mai 2026
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Saimuson Manivannan, handelnd unter der Bezeichnung SAISPACE (nachfolgend „Anbieter"), und dem jeweiligen Kunden (nachfolgend „Klient") über Coaching-Dienstleistungen im Bereich Laufsport. Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Klienten werden nicht anerkannt.
§ 2 Vertragsschluss
Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Klient eine Coaching-Anfrage über WhatsApp oder das Kontaktformular stellt und der Anbieter diese schriftlich (per E-Mail oder WhatsApp-Nachricht) bestätigt. Mündliche Nebenabreden bedürfen der Schriftform. Der Anbieter behält sich das Recht vor, eine Anfrage ohne Angabe von Gründen abzulehnen.
§ 3 Leistungsumfang
Der Anbieter erbringt folgende Leistungen:
- Individuelle Trainingspläne, wöchentlich angepasst
- Persönlicher WhatsApp-Support
- Wettkampf- und Rennvorbereitung
- Mentales und taktisches Coaching
Der genaue Leistungsumfang wird im individuellen Coachingvertrag festgelegt. Änderungen oder Erweiterungen des Leistungsumfangs bedürfen einer gesonderten schriftlichen Vereinbarung. Der Anbieter ist kein zugelassener Mediziner und erbringt keine medizinischen Leistungen. Bei gesundheitlichen Problemen ist zwingend ein Arzt aufzusuchen.
§ 4 Preise und Zahlung
Die Vergütung wird individuell vereinbart und im Coaching-Vertrag festgehalten. Alle Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern nicht anderes vereinbart. Die Zahlung erfolgt im Voraus per Überweisung oder vereinbartem Zahlungsdienst, sofern nicht anders vereinbart. Bei ausbleibender Zahlung ist der Anbieter berechtigt, die Leistung bis zum Eingang der Zahlung auszusetzen.
[Hinweis für Klient: Falls Kleinunternehmer nach § 19 UStG — bitte bestätigen, dann wird dieser Satz angepasst: „Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet."]
§ 5 Kündigung und Widerruf
Verbrauchern steht ein 14-tägiges Widerrufsrecht zu, gerechnet ab Vertragsschluss, solange noch keine Leistung erbracht wurde. Nach ausdrücklicher Zustimmung des Klienten und Beginn der Coaching-Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist erlischt das Widerrufsrecht gemäß § 356 Abs. 4 BGB.
Laufende Coachingverträge können mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende schriftlich (per E-Mail oder WhatsApp) gekündigt werden, sofern nicht eine andere Laufzeit schriftlich vereinbart wurde. Bereits erbrachte Leistungen werden anteilig in Rechnung gestellt.
§ 6 Pflichten des Klienten
Der Klient verpflichtet sich:
- Gesundheitliche Einschränkungen vollständig und ehrlich mitzuteilen
- Vor Beginn des Coachings ärztliche Unbedenklichkeit sicherzustellen, sofern Vorerkrankungen vorliegen
- Die vereinbarten Trainingspläne nach bestem Vermögen umzusetzen
- Trainingsrückmeldungen fristgerecht zu übermitteln
- Bei Verletzungen oder gesundheitlichen Beschwerden sofort zu informieren und das Training eigenverantwortlich anzupassen
§ 7 Haftung
Der Anbieter haftet nur für Schäden, die auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten beruhen. Eine Haftung für Trainingsschäden, Verletzungen oder Wettkampfergebnisse ist ausgeschlossen, sofern diese nicht auf vorsätzlichem Fehlverhalten des Anbieters beruhen. Das Training erfolgt auf eigene Gefahr des Klienten. Die Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn und Folgeschäden ist — soweit gesetzlich zulässig — ausgeschlossen.
§ 8 Vertraulichkeit und Datenschutz
Beide Parteien behandeln ausgetauschte Informationen vertraulich und geben diese nicht ohne ausdrückliche Zustimmung der jeweils anderen Partei an Dritte weiter. Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß unserer Datenschutzerklärung.
§ 9 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand für Kaufleute und juristische Personen des öffentlichen Rechts ist Hannover. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Regelung tritt die gesetzliche Regelung.